Das Bundesfinanzministerium hat jetzt erläutert, welchen Steuersatz Imbissbuden, Restaurants und Caterer auf zubereitete Speisen anwenden müssen.
Weil derzeit ELStAM-Anmeldungen von Arbeitnehmern unter bestimmten Voraussetzungen abgelehnt werden, erklärt das Bundesfinanzministerium, wie in diesen Fällen zu verfahren ist.
In mehreren Urteilen hat sich das Finanzgericht Düsseldorf gegen die Ansicht der Finanzverwaltung gestellt und Prozesskosten ausdrücklich als außergewöhnliche Belastung anerkannt.
Kosten für einen Verpflegungsmehraufwand können nur über die gesetzlich vorgesehenen drei Monate hinaus geltend gemacht werden, wenn es zwischenzeitlich zu einer Unterbrechung von mindestens vier Wochen gekommen ist.
Bundesfinanzhof, Urteil vom 28.02.2013
Auf die massive Kritik an der Gelangensbestätigung hat die Finanzverwaltung mit deutlichen Erleichterungen reagiert, die der Bundesrat jetzt abgesegnet hat.
Bundestag und Bundesrat haben das Gesetz zur Stärkung des Ehrenamtes mit zahlreichen Änderungen für Stiftungen, Vereine und deren Mitglieder verabschiedet.
Das für eine mehrjährige Tätigkeit vereinnahmte Honorar eines Rechtsanwaltes kann nicht zu den außergewöhnlichen Einkünften gezählt werden und unterliegt somit keiner Steuerermäßigung.
Bundesfinanzhof, Urteil vom 30.01.2013
Die Steuerbehörde kann Bankmitarbeiter nicht für eine mögliche Steuerhinterziehung durch anonyme Bankkunden in die Haftung nehmen.
Bundesfinanzhof, Urteil vom 15.01.2013
Wer einen durch das Finanzamt fälschlicherweise festgestellten Verlustvortrag in den Folgejahren zu seinen Gunsten geltend macht, kann nicht wegen Steuerhinterziehung belangt werden.
Bundesfinanzhof, Urteil vom 04.12.2012
Die steuerliche Abzugsbeschränkung für ein häusliches Arbeitszimmer entfällt erst, wenn die entsprechenden Räumlichkeiten über eine der Allgemeinheit zugängliche und auch von anderen Personen genutzte Verkehrsfläche zugänglich sind.
Bundesfinanzhof, Urteil vom 15.01.2013