Selbst getragene Pflegekosten können steuerlich als außergewöhnliche Belastungen geltend gemacht werden.
Bundesfinanzhof, Urteil vom 14.04.2011
Gegen die Steuerpflicht von Erstattungszinsen ist ein neues Verfahren beim Bundesfinanzhof anhängig.
Sowohl bei den Voraussetzungen als auch bei den möglichen Behandlungsformen hat der Bundesfinanzhof den Abzug von Behandlungskosten als außergewöhnliche Belastung erleichtert.
Werbungskosten können im Rahmen der doppelten Haushaltsführung dann nicht geltend gemacht werden, wenn der den doppelten Haushalt führende Ehegatte die Familienheimfahrt aus privaten Gründen nicht antritt und stattdessen der andere Teil eine Besuchsfahrt zum Beschäftigungsort durchführt.
Bundesfinanzhof, Urteil vom 02.02.2011
Hintergrund: In dem entschiedenen Sachverhalt erwarb eine GmbH über 100 hochwertige PKWs um diese museumsartig einzulagern und nach etwa 20-30 Jahren als Sammlerstücke mit Gewinn zu verkaufen.
Bundesfinanzhof, Urteil vom 27.01.2011
Statt Steuererleichterungen gibt es dieses Jahr vom Gesetzgeber Sparmaßnahmen und eine neue Steuer zum Jahreswechsel.
Das Bundesfinanzministerium hat detailliert erklärt, wie beim Lohnsteuerabzug und dem Umgang mit der Lohnsteuerkarte im Übergangsjahr 2011 zu verfahren ist.
Die Bundesregierung hat ein Paket mit 41 Maßnahmen zur Steuervereinfachung beschlossen.
Eine externe Steuerberaterin verfügt nur dann über Beihilfevorsatz zur Insolvenzverschleppung ihres Mandanten, wenn ihr bewusst ist, dass das Handeln des Täters alleine darauf gerichtet ist, eine Straftat zu begehen.
Oberlandesgericht Köln, Urteil vom 03.12.2010
Bei einem umsatzsteuerpflichtigen Grundstücksgeschäft ist der Nettowert maßgeblich für die Berechnung der fälligen Notargebühren.
Bundesgerichtshof, Urteil vom 02.12.2010